Randersweide 69-73
21035 Hamburg
Telefon: 040/244 24 25-30
Telefax: 040/244 24 25-39
E-Mail: info@kuvecke.de

                  
www.facebook.de/kuvecke

Betriebliche Altersversorgung (bAV)

Wenn einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zugesagt werden, spricht man von betrieblicher Altersversorgung.

Formen der Finanzierung
Die Finanzierung der Altersversorgung kann über den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer oder Mischfinanziert erfolgen. Die Finanzierungsform in der bAV hat wichtige Auswirkungen auf die Sozialversicherungsfreiheit und Unverfallbarkeit der Ansprüche.

Grundlagen für eine rechtsverbindliche Zusage des Arbeitgebers
Eine Zusage kann durch vertragliche Vereinbarung, Betriebsvereinbarung, Sprecherausschuss-Vereinbarung, Tarifvertrag, Betriebliche Übung und Gleichbehandlung zustande kommen.

Formen der Zusage
Die Zusage kann in Form einer Leistungszusage, beitragsorientierten Leistungszusage und Beitragszusage mit Mindestleistung erfolgen.

Wie wird die bAV durchgeführt?
Hierfür gibt es 5 Durchführungswege:

  • Direktzusage / Pensionszusage
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds

Die Einstandspflicht des Arbeitgebers (Haftung)
Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt!

Das Recht auf Entgeltumwandlung
Der Arbeitnehmer kann die Einrichtung einer bAV von seinem Arbeitgeber verlangen. Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer keine andere Möglichkeit finden, so hat der Arbeitnehmer Anspruch auf den Abschluss einer Direktversicherung. Der Arbeitgeber kann den Vertragspartner festlegenhier hat der Arbeitnehmer kein Mitspracherecht bei der Auswahl.

Fazit und Empfehlung
Die Betriebliche Altersversorgung ist hochkomplexes Thema bei dem sowohl Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrechtliche Aspekte zu beachten sind. Vor der Erteilung einer Zusage sollte auf jeden Fall fachkundiger Rat eingeholt werden. Wir empfehlen die Erstellung einer schriftlichen Versorgungsordnung und die laufende Überprüfung.

Sprechen sie uns an!